Clubreise 2017 - Ostschweizer Traberclub

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Clubreise 2017

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Clubreise Beaumont-de-Lomagne / Cap d'Agde

Von Silvia Lusti - Nach den verheerenden Bränden in Avenches, die während unserer Clubreise stattfanden, ist es nicht einfach, einen aufgestellten Reisebericht zu schreiben. Dieses Ereignis, von welchem wir während des Frühstücks am Samstag Morgen erfuhren, dämpfte die bis dahin ausgezeichnete Stimmung der Gruppe gewaltig.
 
Wir begannen die Reise am Donnerstag Abend in Eschlikon in Feststimmung, denn Marcel hatte Geburtstag und der Bus war entsprechend dekoriert. Wir stiessen auf das Geburtstagskind an und auch ein Kuchen mit Kerzen durfte nicht fehlen. Wir liessen auch denjenigen etwas übrig, welche erst in Egerkingen zustiegen.  Nach dem Passieren der Grenze begaben sich die ersten in die Welt der Träume, bis wir pünktlich um 8 Uhr morgens Montauban erreichten, wo wir mit einem reichhaltigen Frühstück erwartet wurden. Wir konnten die Zimmer bereits beziehen, so dass  bis zum Beginn der Stadtführung noch Zeit blieb, ein kleines Nickerchen zu machen.
Auf der eindrücklichen Place Nationale gab es unter den kühlen Bögen nach einem Apéro ein feines Mittagessen und danach fuhren wir nach Beaumont-de-Lomange, wo uns Alain Redon auf der Rennbahn erwartete. Redon war schon öfters in der Schweiz, er fuhr unter anderem letztes Jahr in Saignelégier zwei Rennen, was ihm offenbar Eindruck gemacht hat.  Er bestritt an diesem Nachmittag selber ein Rennen, verlor aber durch einen Startfehler von Alambic d'Albert viel Boden und hatte danach keine Chancen mehr. Wir bekamen die besten Plätze auf der Tribüne und wurden mit einem Glas Moët et Chandon verwöhnt. Den Prix des Trotteurs de l'Est de la Suisse gewann Christophe Feyte mit Death Valley und wir überreichten ihm als Ehrenpreis ein Fondueset.

Nach den Rennen stand die Feier zu Ehren des französischen Natinalfeiertages an, aber nach dem Essen beschlossen wir, uns das Feuerwerk in der Stadt anzusehen. Wir waren nicht die Einzigen! Als uns der Chauffeur aussteigen liess, waren die Polizisten bereits zur Stelle, um den Bus wegzuschicken. Wir ergatterten dann doch noch ein Plätzchen auf einer Brücke, um das mit Musik umrahmte Feuerwerk zu bewundern.
Am Samstag fuhren wir erneut nach Beaumont-de-Lomagne, wo uns Alain Redon und der Trainer Stéphane Bouisson empfingen. Dieser zeigte uns seine Trainings-Anlage "du Padoueng", wo seinerzeit auch Moro und später Niki du Padoueng hergekommen waren. Dann fuhren wir zu Bouissons Nachbarn, Pascal Manceau, wo uns der erste aber nicht der letzte Apéro des Tages serviert wurde. Der Besitzer, Gilbert Champie, ist einer der grössten Melonen-Produzenten Europas und die süssen Früchte Marke Benac waren wirklich sehr fein, im Gegensatz zum Weisswein, der aus Cola-Pet-Flaschen eingeschenkt wurde.
Nach dem Mittagessen unter der Pergola der Auberge de la Gimone fuhren wir gegen Süden und erreichten Cap d'Agde gegen Abend. Obwohl nicht viel Zeit blieb, taten einige einen Sprung ins nahe gelegene Meer oder in den Pool des Hotels. In einem romantischen Strandrestaurant liessen wir uns erneut kulinarisch verwöhnen. Einige machten eine Siesta auf den Liegestühlen und genossen die tolle Stimmung der einbrechenden Nacht am inzwischen fast verlassenen Strand.
 
Bereits um halb sieben am nächsten Morgen begaben sich einige wieder ans Meer, um eine Runde im kühlen Wasser zu schwimmen, andere machten einen Strandspaziergang über den feinen Sand. Dann nahmen wir die lange Reise Richtung Schweiz in Angriff. Es gab viel zu sehen, die südliche Landschaft veränderte sich zusehends und wir erreichten um die Mittagszeit Grenoble, wo es auf dem Golfplatz einen letzten Verpflegungshalt gab. Kaum in der Schweiz war zwischen Genf und Lausanne Stau angesagt, sodass wir die Autobahn in Coppet verliessen, um dem See entlang zu fahren. Somit konnten wir unerwartet die herrliche Aussicht über den Genfersee aus nächster Nähe geniessen.
 
Es war eine sehr schöne und von Simon und Gaby ausgezeichnet organisierte Reise. Das Wetter war hervorragend, Essen und Trinken des Guten fast zu viel, wie das zu einer Reise nach Frankreich aber gehört. Herzlichen Dank! 
 
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